Dienstag, 26. März 2013

the J&J story - J&J returns ... kapitel 269



 the J&J story - J&J returns ... kapitel 269



Spanien,
Faro de Cullera, 89 km 106 m 27 cm von Bunyol.
Ein kleines Küstendorf an der Spanischen Mittelmeerküste.
(Ach so, deswegen heisst das wohl Küstendorf, schlau diese Limbo, Longo, Logo, Linku…., Sprachwissenschaftler)
Nicht weit entfernt von der Metropole der Tomatina, Bunyol. Auch als Schlachtfeld der Tomaten, als Friedhof der Paradiesäpfel oder auch als Bunyol bekannt.
Spanien.
Warum ausgerechnet Spanien? Und Warum?
Hier gab es doch Pajall, Pagela, Pellja, ach egal, dieses komische zeugs mit all diesen kleinen ekligen Meeresfrüchten drin. Meeresfrüchte. Er hatte noch nie von Seeapfel oder Meerkiwi gehört, geschweige denn von Ozeanbirnen.
Spanien.
Immerhin erklärt das die Tomatostrophe (Er war stolz auf sich selbst. Jupp schuff ein neues Wort. Gleich heute Abend, vielleicht auch morgenwürde er sich diese Wort schützen lassen. Da musste sich doch Geld daraus schlagen lassen.) und es erklärt das es kein Traum war.
Spanien.
Jupp überlegte kurz.
Vielleicht auch etwas länger
B I T T E  W A R T E N.
Die Person findet sich im Denkmodus. Es kann sich nur um Stunden handeln.
B I T T E  W A R T E N.
Er sollte seine Tarnung tarnen, unerkannt in die Menge eintauchen. Quasi inkock, in quack, inkonti…., heute war es aber ein Kreuz mit diesen verflixten Sono, Simson, Symonium…, Fremdwörtern halt. Also sich einfach unter die Einheimischen mischen.
Wie ein Kartenspiel. Er hatte schon lange keine Karten mehr gespielt. Mit Jou war es immer sehr lustig. Meisten spielte er afrikanische Landkarten aus, diese veränderten sich so schnell, dass Jupp nie nachvollziehen konnte welche grenzen aktuell sind.
Spanien.
Unter die Einheimischen mischen. (Ach dies erwähnte ich schon.)
Er suchte nach der nächsten Telefonzelle um sich umzukleiden. (NEIN. Telefonzellen sind nicht exklusiv für einen Möchtegernsuperhelden mit einem S auf der Brust reserviert. Denn doch sagenhafte 27,28 % der Helden nutzen die selbige um sich umzuziehen. Nur redet nicht jeder darüber, wie dieser Lackaffe mit der Popperlocke. Wobei diese nun wieder irgendwie sexy war.)
Also umkleiden, in e n neues Gewand schlüpfen. In sein pinkes Plüsch-Matadoren-Kostüm.
Unerkannt schlich er durch die Gassen, von Ecke zu Ecke, von Baum zu Baum, von Straßenschild zu Straßenschild, nutzte jeden Schatten, jedes Loch. Doch wo wollte er hin wo trieb es ihn hin. Erst einmal nach dort hinten. Dort schien es Bier zu geben
Und er konnte sich als einer von ihnen leichter umhören. Vielleicht wusste jemand von den Ureinwohnern etwas.
Vielleicht hatte jemand Jou gesehen. Was hier relativ unwahrscheinlich war. Doch die Unwahrscheinlichkeit lag den beiden Superhelden schon immer im Blut. Sie waren unwahrscheinlich schlau und gut aussehend.
Doch was sollte Jou in Spanien?
Spanien.
Jedenfalls gab es hier Strand, reichlich Strand, die ganze Küste voll, mit Unmengen von herumliegendem Sand. Man mussten die Einwohner hier Probleme mit Glatteis haben. Und dieser Strand gab auch sogleich den Anlass den selbigen an diesem warmen Sommertag einen Besuch abzustatten.
Der Sand war strahlend blau und das Wasser fast weiß, diese verseuchten Strände überall an den Küsten.
Eine einsame Person saß nicht weit entfernt in einem Liegestuhl. (Kann man in einem Liegestuhl denn sitzen? Denn sonst wäre es doch ein Sitzestuhl, auch kurz Stuhl. Und wer sitzt schon gern im Stuhl? Auch wenn es sein eigener ist. Und wer liegt überhaupt schon gerne darin?)
Also diese eine Person räkelte sich auf diesem „Liegestuhl“ umher. Unter einem pinken plüschigen Sonnenschirm.
Das Profil kam Jupp vertraut vor.
Es war doch nicht etwa…?
„Jou?“ mit großen Augen umrundete er die Liegenschaft.
„Du? Hier? Warum? Wieso? Und überhaupt! Ich…. Was machst du hier? Ich suche mir die Augenlider wund nach dir.“
Jou blickt lässig auf und schaute mit seinen grossen treuen Augen Jupp in die seinigen.
„Ich mache Urlaub!“


Ist Urlaub Blattwerk von Urwaldbäumen?
Essen Linguisten nur Linguini mit Langusten?
Gehen Spanier nie in Spa’s?
Was tat Jupp die ganze Zeit?
Was nun?





[Anmerkung des Arztes: Der Patient wirkt heute verstört Und glücklich. Und verstört. ]

zelle 242 / Tag 1044


Sonntag, 24. März 2013

the J&J story - J&J returns ... kapitel 268



 the J&J story - J&J returns ... kapitel 268

…verwirrt setzte sich Jupp murmelnd
( blaue, gelbe, rote und weiß marmorierte Murmeln, welche natürlich die Besten waren und aufgrund unerklärlicher Vorraussetzungen immer besser murmelten als die anderen Murmeln, dieses seltsame Phänomen brachte ihn beim Murmeln zum murmeln)
als er setzte sich mit einem blauen Auge, auf dem Shirt, in die Sonne , um spielend, dem anderen Typen zuzusehen und sich selbst fragend, die Antwort suchend, herauszufinden was ihn an dieser Person so faszinierte, was ihm den Impuls gab Ausschau zu halten und sich zu vergewissern das er die gleiche, diese unsägliche heroische und gutaussehende Gabe besaß ein Held zu werden und zu sein…


…unsanft wachte Jupp aus der geträumten Rückblende oder auch bzw. aus dem Traum aus vergangen Zeiten auf und schaute um sich. Doch das Siliziumdioxid in den optischen lichtreizempfindlichen Systemen verhinderte den Einfall optischer Signale und Reize und führte zu einer verschwommenden Projektion.
Womöglich störte aber einfach nur die pinke Blümchenschlafmaske.

Blumen, sanft sich wiegend im wärmenden Sonnenschein.
Vögel, zwitschernd in den grünen wippenden Baumkronen.
Wolken, sanft schwebend im azurblauen Himmelszelt.
Leichen, träge treibend auf dem blutroten Gehsteig.

HUCH? Äh, Wie?

Leichen?

Was war passiert, überall rote, matschige, tote Leichen von ehemals stolzen Tomaten.
Passierte Tomaten, Tomatenmark, Püree, Ketchup….
Millionen von ihnen starben einen grausigen Tot.
So möchte man denken, wie sie ihn ihren zerstörten Hüllen so umherschwappten.
Schwappten.
Schwappten.

Ein massiges Tomaten-Massaker, genozid an genetisch veränderten Nachtschattengewächsen.
Fassungslosigkeit machte sich breit, man bekam nicht einmal eine einzige Frucht zu fassen, da alles glitschig und matschig und klebrig war. Und glitschig.
Und sie schwappten.
Schwappten.
Schwapp…

Jupp war von der gleichförmigen beruhigenden hypnotischen Schwappbewegung wie hypnotisiert.
…….
…….
…….
…….
27 minuten und 12 sekunden später kam er wieder zu sich, schüttelte seinen Kopf mit dem aufsitzenden wallenden Haupthaar und schaute sich um.
Nichts, keine einzige Tomate, nicht einmal ein Ketchupbeutelchen.
Spielte ihm sein Geist einen Streich?
Oder schlief er womöglich noch?
Oder oder?

Er rannte schnell zum nächsten HEL ...

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redaktionelle Gegendarstellung:
aufgrund veränderter Sponsorenverträge.

H.E.L.D.I. ist kein Supermarkt, nicht speziell für Helden und schon gar nicht gut und erst recht nicht besonders.

EDEL.KA!!! …. Einfach Dauerhaft Erstklassige Leistungen. Konkrete Ansage!!!
Der Supermarkt für den modernen
Helden von Heut und Morgen und überhaupt.

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EDEL.KA um sich ein Energiegetränk zu erwerben. Oder wenigstens einen Kaffee. 
Oder ein Wasser.
Er hatte Durst.


War Jupp wach oder nicht?
Wer tötete all diese unschuldigen Tomaten?
Wie ist der Umtauschkurs einer Tomatenmark zu Euro?
Spielen Murmeltiere murmeln?
Was wächst eigentlich in einem Analpha-Beet?
Hilft da Bil-Dung?






[Anmerkung des Arztes: Der Patient befindet sich in einer unruhigen Schlafphase, der Ärztestab berät darüber die Aufwachphase einzuleiten und den Patienten wieder unter normale Medikation zu stellen.. ]

zelle 242 / Abend des Tages 1042


the J&J story - J&J returns ... kapitel 10 - 267


the J&J story - J&J returns ... kapitel 10 - 267




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[Anmerkung des Arztes: Gleichmässige Schlafgeräusche dringen aus der Zelle.. ]

zelle 242 / tag 1042

Dienstag, 3. Januar 2012

Tempus - Fragmente .... Prolog - Traum




Prolog - Traum


Der Antrieb war hinüber. Definitiv.
Nur die Lebenserhaltung und mit ihr einige der Defensivmassnahmen waren noch aktiv.
Was war passiert? Ich kann mich nur noch an Fragmente erinnern.
Eine Mission, System Tempus, Organisation.
Der Rest verschwamm genauso, wie meine dem Ende entgegen gehenden Luftreserven. Der letzte Luftfilter war vor kurzem ausgefallen. Wie lange konnte ich so noch hoffen gerettet zu werden? So trieb ich seit fast einem Zyklus, oder war es nur ein Umlauf, ich weiß es nicht mehr, in meinem Schiff durch die Leere des Alls und hatte diesen einen Traum.

Ein lauer sonniger Morgen, das blaue Licht der Tempus-Sonne überlagert inzwischen das der gelben, im seichten Ostwind wiegten sich die Blätter der Rokatbäume. Das Haus steht am Rand der Siedlung, es ist einfach und typisch für diese Gegend. Halb unterirdisch gebaut um im kühlen Erdreich der Hitze der doppelten Sonnen zu entgehen. Die Rokatbäume würden jeden Moment ihre Blätter zu Nadeln zusammenrollen um bei der Hitze nicht zu verdorren, ebenso wie das Ruligras sich ins schützende Erdreich zurückzog. Alle 9 Zyklen wenn sich beide Sonnen trafen, stand die Natur für einen halben Zyklus still. Als ob der Planet tief Luft holte. Die Häuser stehen nun wie Ruinen in einer toten Welt, niemand würde denken dass hier jemand oder etwas lebte. Und doch war es so, eine zehntausende Zyklen alte Zivilisation harrte hier aus und lebt nach diesem  immerwährenden Rhythmus ihr Leben. Tag und Nacht sind in dieser Zeit schwer zu unterscheiden, aber in dem Moment, der den Morgen markierte, als beide Sonnen fast den Horizont berühren zu schienen war es erträglich und jeder wagt sich hinaus um Besorgungen zu erledigen oder die frische Luft des Tages für kurze Zeit zu genießen. So wie Ich.
Ein Spaziergang durch die vorgelagerte Ebene der Siedlung führte mich an der Bibliothek und dem Markthaus vorbei. Überall wo sonst leuchtendes grünes Gras die riesigen Bäume und Häuser umsäumt, ist jetzt karger brauner Boden. Und doch tut es gut in dieser Zeit draußen zu sein, der bedrückenden Enge des Hauses zu entkommen. Nicht das mein Haus klein ist, es ist zweckmäßig und sogar etwas zu groß für einen Mann in meiner Position. Ich bin der örtliche Bibliothekar, der Hüter des Wissens und der Bewahrer der Technik. Nichts geht über die Freiheit zu laufen und einfach einen Weg zu gehen ohne Ziel und sich in diesem Lauf fallen zu lassen und während dieser Spaziergänge habe ich immer diesen Tagtraum,

dass ich mit einem Schiff durch die Leere des Alls treibe...



Der Beginn (?) einer SciFi-Geschichte? Eventuell. Tempus!



[Anmerkung des Arztes:Der Patient ist im Tiefen Traumszustand. wir beobachten. . ]

zelle 242 / tag 731