Montag, 28. Februar 2011

the J&J story - J&J returns ... kapitel 2

by Losti .....

Nachtrag: Jou entschied sich doch erstmal nach Hause zu fahren und Jupp anderweitig ausfindig zu machen - Diarrhoe is echt nicht schön.

Nachdem die frisch gewaschene Fell-Leggins zum trocknen auf der Leine hing, nutzte Jou sämtliche Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme...Er schickte Brieftauben mit E-Mails los, machte Rauchzeichen und setzte auch das spezielle JJ-Rufzeichen ab...Ein Pfurz, der in ner speziellen Frequenz und auch in nem speziellen Tonintervall den nur die beiden hören können. Leider kamen die Brieftauben nicht sehr weit, weil die Desktoprechner an ihren Füssen doch etwas schwer waren...Nun, für den Kontakt war alles erledigt worden, jetzt musste er warten. Um sich Langeweile etwas zu vertreiben, durchstöberte er alte Ordner in denen er viele Artikel und Fotos Ihrer Heldentaten aufbewahrte...


Der alte Hummer...doch leider viel zu Groß. deshalb entschieden sich die beiden damals auf ein kleineres, besseres Gefährt umzusteigen...


...Ach, die gute alte Zeit.


by e!®esH .....


Jupp fuhr jetzt schon eine unendlich lange Zeit durch diese unheimliche Gegend, 17 Minuten, auf der Suche nach seinem alten Gefährten, Kampfgefährte um nicht den falschen Eindruck zu erwecken, obwohl sie einmal ein Päärchen waren, dies ist aber eine andere Geschichte. Audf ddieser schier endlocen schwirigen hindernisreichen entbehrungvollen und inzwischen 19 Minuten andauernde Suche bekam ihm ein Blitzgedanke, "Ne Stulle, mit Wurscht, det wär jetze jenau dit richtije" und so machte sich Jupp auf um nach Hause zu fahren , mit dem alten Gefährt der Kameraden (siehe Bild 1 in anlage 242c).
Unterwegs bemerkte er fürchterlichen stinkenden in den Augen brennenden ätzenden Qualm. "Na dit kommt mir ja irjendwie bekannt vor"  denkt er sich so, und ja klar Jou konnte noch nie richtig Rauchzeichen geben und benutzte immer die Mikrowelle dafür (was er dort jedoch reintat, darf laut PETA nicht mehr angegeben werden).
Sodenn hieb er mit seinem goldenen Stiefel voll aufs Pedal um schnellstens zu Jou zu gelangen, aber es war das Bremspedal. Jupp hatte vergessen das er sich von rechtsfüssig auf linksfüssig hatte umlernen lassen um mit den neuen linksdrehenden Joghurt-Kulturen klarzukommen, da sich diese immer auf umschweifende Diskussionsrunden bei der Nahrungsaufnahme einliessen. Jedenfalls führte diese letzte Tat zu einer ungemein grossen Auswölbung über dem linken Auge. Schmerzhaft berührt und doch voller Tatendrang nahm er das richtige Pedal und fuhr dem zu hause entgegen...




Wird Jupp dort ankommen?
Wird er Jou wiedersehen?
Welcher bescheuerte Makler besorgte Ihnen dieses Haus, Schubkarren sind so out?
Was für ein Krümel ist es dort zwischen den Zähnen?




[Anmerkung des Arztes: gestern verlegten wir einen zweiten Patienten in das zimmer, seitdem phantasieren beide erstaunlicherweise ähnliches, die patienten sind friedlich, es bleibt bei der Standartmedikation]


zelle 242 / tag 025

the J&J story - J&J returns ... kapitel 1

by eiresh .....
Erinnerungen werden wach, Erinnerungen wie aus einem 2. Leben, ein früheres Leben ...
seltsame Ereignisse...
mysteriöse Begebenheiten...
unheimliche Szenarien...


Es war vor einigen Jahren, als ein Held, missverstanden und gedemütigt, seinen letzten Kampf verlor. Einsam schritt er mit hängendem Kopf in seiner rosa Fell-Leggins die Strasse hinab, noch schwer gezeichnet ob der Angriffe mit den Zuckerwattebällchen seines Feindes, dem wahnsinnigen Mr. Wahnsinn, eine geächtete Waffe in dieser Zeit. Es war ihm als ob die Zeit langsamer vergeht, Gedanken kreisten durch seine Kopf.
Warum bin ich unterlegen?
Warum war es Vanillegeschmack?
Warum kneifen die Leggins so?
WARUM?

Nach einer Weile des Weges, in tiefer Selbstfindung versunken, kam der einsame Held auf einen Platz. Ein grünlichgelber Vogel mit orangen Flecken zwinkerte ihm mit dem rechten Auge zu und sagte "tzzschirrp". Es war ein Kraftvolles "tzzschirrp" nicht so ein dahinge"tzzschirrp"tes "tzzschirrp". Der Held schaute auf, sah ihn an und dachte sich "Häh, was?" und ging weiter über den Platz.

Es musste etwas geschehen, vorangehen, ein neuer Angriff
Es gibt keine Niederlagen, naja eventuell möglicherweise vielleicht doch, aber eigentlich dann doch nicht und man nennt sie auch nicht Niederlagen sondern zeitweilige Rückstufung des Erfolges.
Gestärkt aus dieser Erkenntnis bäumt sich unser Held im Netzhemd auf, strafft seine rosafarbenden Fell-Leggins, stampft die goldenen Stiefel in den Boden und ruft, erstmal nichts, weil sein cape ins Gesicht wirbelte und nun selbiges verklebt. Er zieht sich das cCape, übrigens ein echtes Armani Cape, exclusiv entworfen vor 8 Jahren, 2 Monaten und 6 stunden, aus dem gesicht, und ruft....:

"Ich bin wieder da, eine Cola mit Pommes bitte, gerührt nicht geschüttelt, weil Cola schütteln ist unangenehm, da die Kohlensäure verfliegt und die Cola eher wie kalter Kaffe schmeckt und den Pommes die würzige Note nimmt so dass das Papier darunter wesentlich besser schmeckt und sowieso..."

JUPP ist wieder da, springt in das JJ-Mobil, ein wirklich tolles Gefährt, mit einem Lenker und Licht vorn UND hinten.  Er setzt sich seine platinfarbenden Schweisserbrille auf, eine Spezialbrille und Sonderanfertigung der Firma -------- (darf aus Sicherheitsgründen nicht genannt werden, sonst zerstört sich die Firma selbst), tritt aufs Gas, der Motor heult auf und.... er legt den Gang ein und fährt los, in die ewige Dunkelheit der Nacht, in den Schatten der Gebäude, in die Dämmerung des Morgens und in das Licht der hochstehenden wärmenden und blendenden Sonne.

"Auf gehts! JOU suchen!"

Wird es neue Abenteuer geben?
Wird er Jou finden?
Wird seine Leggins weiter kneifen?
Wird er Durchfall vom essen bekommen?
Und was macht eigentlich der kleine Vogel?

[Anmerkung des Arztes: Der Patient erhält wieder die normale Dosis Beruhigungsmittel. Er begint zu phantasieren und es klingt wie eine Geschichte aus seiner Vergangenheit]

zelle 242 / tag 024


by Losti .....

  Jou steht völlig im Nebel, bis er bemerkt, dass es gar kein Nebel ist, sondern eine Überblendung auf Ihn selbst, damit ein unterbezahlter Typ im Hintergrund seine Geschichte erzählen kann, während er einfach nur gut aussieht...

Gut Aussehen, dass war es, was Jupp und Jou schon immer ausmachte. Niemand sonst besaß dermaßen perfekt geschneiderte rosafarbene Fell-Leggins, wie die beiden - als Superheld hat man eben einen gewissen Anspruch.

Superheld...Jahre ist es her, dass jupp und Jou die Welt retteten, Frauen befreiten (Anmerkung der Redaktion: Meist mussten die Frauen aus den Händen der beiden befreit werden) und Hunde Gassi führten. Wo war die glanzvolle Zeit hin? Vor Jahren entschieden beide sich zurückzuziehen, um  Träume zu verwirklichen, die im Licht der Öffentlichkeit nicht realisierbar waren...Während Jupp seine feminine Seite ausleben und Schwanger werden wollte, hatte Jou vor sich dem Leben der Guatemaltekischen Dreischwanz-Lurche zu widmen...Diese Tiere waren die heimlichen Idole von Jou, weil er immerzu daran denken musste, was er mit 3 Schwänzen gleichzeitig so alles anstellen könnte.

Viele Jahre sind nun vergangen und beide haben lange nichts voneinander gehört.

Ist Jou nun Mutter und wenn, wer ist der Vater?
Woher weiss das Dreischwanz-Lurch Weibchen denn immer, welches der richtige Schwanz ist?
und warum sitzen die Rosa Fell-Leggins immernoch wie angegossen?

Nun, Jou kommt grad aus seinem Lieblingsrestaurant und hat ein paar Herzprobleme...Nein, keinen Liebeskummer. Die Hühnerherzen mit Senf-Ketchup-Schokoladensoße, die er gern dort isst und die Ranjid (Ranjid ist gebürtiger Sachse, aber seine Eltern waren Indien-Fans) ihn immer mit der besonderen Note macht, waren diesmal nicht so ganz frisch...Während es also in Jou's Magen ordentlich rumpelt denkt er darüber nach, ob es nicht an der Zeit wäre, wieder mit Jupp zusammen die Bösen der Welt zu jagen.
Gesagt getan..Er setzt sich auf sein JJ-Bike und strampelt los. Den Motor musste er vor einiger Zeit verkaufen, da die leidenschaft für Hühnerherzen eben nicht ganz billig ist.

Wird er Jupp finden?
Wie ist es um seine Kondition bestellt, wenn er erstmal die Serpentinen hinauf fahren muss?
Wird die kommende Diarrhoe von der Rosa Fell-Leggins aufgefangen und schließt sie den Geruch ein?
Wird Greenpeace ihn irgendwann für seine Vorliebe anprangern?

dunkel

erinnerung oh erinnerung
dein motor sei ein blatt am horizont
süss ist die farbe
scharf der kreis der sinne
klar wie ein sandkorn in der schmiede der vergessenheit

verschwiegenheit oh verschwiegenheit
berühr die zeit im schlaf der nacht

dunkel ists

dunkel ists

dunkel ists

erkenntnis oh erkenntnis
fahr die sinne an die wand
erfahrung ist im strom der lust verweht

nebel dunst rauch

verwehen wird das licht des moments
lebendig ist ein stein im see

ein hauch nur ists

ein hauch nur

ein hauch

vergänglichkeit oh vergänglichkeit

vergeht


[Anmerkung des
Assistenzarztes: i.V. des Arztes: der Patient wird auf dem hohen Medikationsniveau gehalten, er wirkt ruhiger, scheint aber zu phantasieren]


bericht zelle 242 / tag 016

F***

f***die ärzte geben mir keine verf***te medizin mehr

f***

und diese verf***te zelle geht mir auf meinen verf***ten sack
und erst recht meine verf***ten zellennachbarn mit ihrer verf***ten Jammerei

F***

denen hau ich meine verf***te Faust in sein verf***tes Gesicht

AGGGRO


-.- --- -. ... . --.- ..- . -. - .
.. -. -.- --- -. ... . --.- ..- . -. --..
..-. ..- . .... .-. -
--.. ..-
... - .- --. -. .- - .. --- -.
-.. . .-.
. ...- --- .-.. ..- - .. --- -. .-.-.-


AGGGRO

wärter du f***er
gib mir das verf***te zeugs
ich dreh verf***t nochmal durch

F*** f*** , f*** f***

DA...
die verf*** Tür
kommt doch ihr verf***ten Wärter

ja
verf***t nochmal
fesselt mich

gebt mir dochne verf***te spritze

spritze?

ahhhh meine verf***te Mediziiiiiinnnnnn.................

O°oO0°°oo°




[Anmerkung des Arztes: der Patient entwickelte heute ungewöhnliche Aggressionen, so dass wir die doppelte Medikation verabreichen und später die Dosis sogar verdreifachen mussten, desweiteren trommelt der Patient wahllos gegen die Wand. Therapeut F. meint ein System zu erkennen]


bericht zelle 242 / tag 013

Hypotaxe

Der Schachtelsatz, in extremen Varianten auch Hypotaxe genannt,
ist nicht zu verwechseln mit dem Sprung einer Schachtel,
der, ob hoch oder weit, interessant wirken könnte oder den Hüpfer in eine
solche, dementsprechend eine von etwas größerer Art, sozusagen aus der Kategorie Kiste,
vielmehr ist er eine Kuriosität der heutigen hochgelobten Grammatik und wurde
bis Anfang des 20.Jahrhunderts, von Persönlichkeiten wie Heinrich von Kleist und Thomas Mann,
weitaus öfter gebraucht und ist auch heute immer noch ein Stück Schreibkultur
und immer wieder interessantes Lesegut in diversen Texten
aber auch eine Herausforderung gegenüber dem Leser, der geduldig sich solch Ereignis antut
um den tieferen eigentlichen Sinn der jeweiligen Passage zu enthüllen
und die grundlegende Bedeutung eines Schachtelsatzes, in extremen Varianten auch Hypotaxen genannt,
zu erfahren, welche allerdings nicht zu verwechseln ist mit dem Sprung einer Schachtel,
der, ob hoch oder weit, interessant wirken könnte ....



[Anmerkung des Arztes: Patient wirkt ruhig, weiteres Aussetzen der Medikamte]


Zelle 242 / tag 006

fröhliche wintergedanken

Lethargie, Depression und Anhedonie.
Diese 3 Freunde begrüssen viele Menschen im letzten Teil des Jahres,
während der Arbeitszeit des mysteriösen Wesens Winter.

Die Ursache für diese Austrocknung der Seele im Winter,
im besonderen der geliebten Abteilung Wohlgefühle ist der Jahresabschnitt des Herbstes,
welcher in seiner, oder besser, der zerstörerischsten Art aller
Jahreszeiten zum Topterroristen derselben aufsteigt.
Pflanzen vergehen, es wird dunkler und die Wärme
zieht er nur so aus jeglichen Umgebungen und unseren Gliedern.
Da bleibt es doch nicht verwunderlich, dass man als wärmesuchendes Individuum
die Nähe von hitzerzeugenden Dingen sucht, bei dem einen die Heizung,
bei dem nächsten der Alkohol, beim dritten die ungezügelte
Art sich fortzupflanzen ohne sich fortzupflanzen, um die am Anfang genannten Erscheinungen zu bekämpfen.

Diese 3 möglichen Lösungen ziehen als unüberlegte handlungen
dämlicherweise leider diese Probleme wieder nach sich.
An Heizung und Ofen kuschelnde werden sich freiwillig in die Kälte zum Freitod begeben um der
Betriebskostenabrechnung zu entgehen.
Alkohol geniessende und verschluckende werden aufgrund ihrer fatalen Leberwerte die nächste
Hiobsbotschaft beim Arzt erfahren und zu guter letzt, 
die immerwährend poppende Fraktion wundert sich bald über Gewichtszunahme der
Partnerin und Leerung des Geldbeutels in den nächsten 18 Jahren
oder erfährt wie bei Alternative 2 die Hiobsbotschaft über diverse bis jetz gemiedene Krankheiten per Urologe.

So wären wir wieder bei der Anfangsproblematik ,welche der Herbst heimlich ausgelöst
und der Winter in seiner gnadenlosen Konsequenz verstärkt hat und es bleibt als Lösung nur noch
der kollektive Selbstmord der menschlichen Spezies oder eine gut dosierte Vermischung aller 3 Lösungalternativen,

wahlweise könnte man einfach bis zum Frühling durchhalten...

...dort erwartet uns allerding der nächste Terror.
Allergien wie Heuschnupfen reduzieren unsere Lebensqualität und jegliches Insekten"zeugs" schwirrt
einen um den eigentlich gerade frei gewordenen Schädel.

Also bleibt als Fazit:
Klimakiller stimmt schon, nur sollte man die wahre Bedeutung nicht vertuschen.
Klima in Form von Jahreszeiten ist Terrorismus in Perfektion
und der Winter ist quasi der Osama der Jahreszeiten.

Holla, vielleicht sollte man dies den USA nicht sagen,
denn ich sehe schon die nächste Schlagzeile der geliebten BILD:

"OBAMA BOMBT DEN WINTER ZU".




[Anmerkung des Arztes: Nach dem Schockzustand vor zwei Tagen scheint es dem Patienten bis auf eine leichte Lethargie besser zu gehen, wir werden die normale Dosis beibehalten]


bericht zelle 242 / tag 005

schlussfolgerung!

lumpi ist des nachbars hund
ein teelicht steht auf meinem tisch
und ist das ersatzrad einmal platt
schwimm ich im Kaffee wie ein fisch
so ist der mond denn aufgegangen
und die puppe singt im wind
dann fahr ich mit der eisenbahn
und male mir ein lila rind

was sagst du da ?

wer?

na du

nein du

ich?

ach seid ruhig ihr drei...

und liegt die farbe auch im schnee
so kann das ei ein flugzeug tragen
und wenn ich dann die sonne frag
werde ich nach nasen jagen

lotus?

lotus.

lotus!

kälte ist wie ein caramelbonbon, mann brauch ewig sie loszuwerden und sie ist ungesund

was sagts du dazu?

mein fahrad fliegt langsamer ich glaub die luft ist dicker hier

schlussfolgerung?

eichhörnchen

geh schlafen!




[Anmerkung des Arztes: nach 2 tagen schlaf beginnt der patient wieder zu sprechen, medikation wird vorerst auf normal niveau gesenkt]

bericht zelle 242 / tag 004