Freitag, 24. Juni 2011

the J&J story - J&J returns ... kapitel 6 Komma 2

Vorheriges Kapitel @ L.O.S.T.I.:  the J&J story - J&J returns ... kapitel 6 Komma 1 Schrägstrich 1


[Szene:
Sepiafilter, unschärfe zu den Rändern,
im Hintergrund läuft Schuberts "Serenade",
Sprühregen, Ein Reporter tritt seitlich ins Bild]



Eine kleine bärtige heruntergekommende Gestalt sitzt auf einem ausgetretenen Treppenabsatz.
Zottelige verfilzte Barthaare umsäumen ein dreckiges wettergegerbtes Gesicht
mit traurigen geröteten Augen.
Kratzer und Narben komplettieren das Aüßere dieser bedauernswerten Person.
Die Kleidung, sofern man diese Lumpen noch als Kleidung bezeichnen kann,
ist ein Fetzen der selbst gegenüber Fetzen beleidigend wirkt.
Seit Tagen, wochen, oder vielleicht auch Monaten, die Zeit ist unbedeutend geworden,
Vegetiert dieses wesen hier vor sich her.

Was war passiert?
Wie kam es zu solch einem Fall?
Wer war es?

Wenn man nahe genug herangeht, hört man ein leises brubbeln, fast wie Worte.
Gehen wir mal näher heran...

grbrrr machstn ...nicht tun rggrb .... warumnr ...rgbr...

Noch etwas Näher...

was grbbb solchnchtn...gbrrr...wo suchen...knnnrgbbbb... wie finde...

Noch etwas näher.
Ja, und schon wird die Stimme deutlicher...

Nimm das %§$/&@?ß% Mikro aus meinem Auge, 
sonst hau ich dir meine §&!?ß@§ Faust in deine %$@&[ß#§@ /$&%§% .
Immer die §&!?ß@§ Presse, haut ab ihr /&%$/§$§/§$ ...........


[Zur Sicherheit des möglichen minderjährigen Publikums, aus vorsorglichen Erziehungsamassnahmen
und auch natürlich um mit dem Reiz des verbotenen neue Kunden zu locken
und letztlich eine breitere Leserschaft zu gewinnen, setzen wir einen Schimpfwort-Filter ein.]

Nein.
Nicht schlagen.
Man, dieses Wesen ist aber kräftig,
hey, nein....
Aua
Arghhh...
Los weg hier...

[Szene:
löst sich auf
im Hintergrund läuft Sielwolf "Magnum Force",
Sprühregen, Ein Reporter rennt humpelnd seitlich aus dem Bild]



Immer diese Pressesäcke, kann man sich hier nicht einmal ausruhen.
Ach so, vorstellen muss ich mich denn mal, nachdem ich ja nun aufgeflogen bin.
Aufgeflogen fragen sie?
Ja ich warte hier inkognito, seit einigen Tagen um jemanden zu finden.
Also ich bin Jupp, ehemaliger Superheld,
momentan verdinge ich mich als Privatdetektiv in eigener Sache,
so weiss ich wenigstens dass ich mich bezahle und dass ich für mich selbst gute Arbeit leiste
und wenn ich mich selber feuern muss ist es nicht so schwer,
ich habe nämlich eine ausgeprägte soziale Ader.

EYH DU ARSCH, verpiss dich hier, 

das ist meine Treppe und nein such dir selber was zu Essen...
Immer diese dereckigen Penner in dieser Ecke hier.

Also.... holen wir mal kurz etwas aus.
Als ich so wochenlang durch die Wüsten der Welt schipperte,
ja so kann man es nennen denn Wüsten sind die Meere des Landes, weit, wellig 

und so sandig halt, sonst hätten sie ja Wasser und wären richtige Meere, 
aber so sind es ja nur Sandmeere,
nebenbei machte ich meinen Doktor Arenae (Doktor der Wüstologie),
also ich bewegte mich halt durch viele Wüsten der Welt,
(fragt mich nicht warum ich nur in Wüsten suchte, ich mags halt warm und trocken,
seufz, schon wieder muss ich an Ihn denken),
bis mir so einfiel:
Warum suche ich in der Ferne,
wenn der einfachste Weg etwas zufinden das naheliegendste ist.
So begab ich mich mit einem Taxi zu unserer Lieblingspizzeria, und da bin ich nun. ..

[übrigens es war ein GPS-Funk-Taxi der HORST, Helden Ortungs und Rettungs Service Taxi,
nur,falls jemand die Frage im Kopf hat, woher ich ein Taxi in einer Wüste hatte.]


Ach ja, und was mache ich hier?
Na ich warte, auf Jou.
Auf wen denn sonst?
Denn hier nur hier gibt es die Pizza mit der Tomatensosse aus aus den saftigen roten Tomaten,
der Ailsa Craig.
[Man nimmt nur die obersten 3 tomaten aller so wunderschön anzusehenden 

Stabtomatenpflanzen, welche entgegen dem Uhrzeigersinn von Westen aus am Südosthang im nordosten des kleinen Hügels von Ayrshire gezählt werden und eine Primzahl haben und 
über dessen Erdreich einst die Asche von Alan Balch, dem ehrhabenden Züchter, 
nein Schöpfer, verteilt wurde.]
Also Ailsa Craig, da läuft einem schon das Wasser im Munde zusammen beim aussprechen 

dieses Namens.
Ja, nun sitz ich halt hier und warte...,
und habe keine Ahnung wo sich dieser Sack schon wieder rumtreibt.

Und irgendwie geht mir im Kopf noch herum, dass wir beide etwas wichtiges vorhatten, 

nur was?
Und am meisten nervt mich das, warum auch immer, seit wochen mein dämlicher kleiner Zeh blinkt......
Wieso blinkt eigentlich ein zeh?







Wird Jupp mit Jou je wieder eine Pizza essen?

Fahren eigentlich alles Yetis Skoda?
(Hiermit erhält der Autor eine offizielle Rüge,
obgrund dieser schlechten und auch schlecht platzierten Schleichwerbung.
Möge sich die selbige sofort davonschleichen.)


Wenn man beim Klavier ein Bein absägt, ist es denn ein Kladrei?

Kann man Anwälte auch Ausschalten?





[Anmerkung des Arztes: Der Patient phantasiert wieder aus seinem angeblichen "Wahren Leben", wir werden dies noch etwas beobachten, falls es sich nicht bessert , werden wir die Dosis wieder erhöhen.]

zelle 242 / tag 538

Freitag, 17. Juni 2011

Der S.a.t.z.

Wahrheit, Zukunft, Zeit, Unendlichkeit.
Vieles trieb mich in Gedanken zu grösserem
und so erwuchs in den Tiefen dieser, jene Idee, 
zog mich magisch an
und spontan schleichend entsprang mir dieser sagenhafte

Satz

........

"Eyh Alda, was soll das? Drängel dich gefälligst nicht vor." Zischelte es von hinten.
"Ich gehöre aber nach vorn und so bleibt es auch" Artikulierte wohlgesittet das A von vorn.
Das z erwiderte trotzig: "Immer nur du vorn, aufgeblasener a..."
"Nicht solche Ausdrücke meine Freunde..." 
Das T richtete sich auf, schaute nach rechts und links 
und versuchte seine Arme um die beiden zu legen und zu beschwichtigen,
doch das T kam gar nicht erst dazu noch etwas weiteres zu sagen.
"Immer nur du, schon alleine wie du aussiehst, du asymetrisches Stück Sprache." 
Das z war zu aufgebracht.
"Was kann ich dafür", sagte das a, "dass du einen kaputten rücken hast, Jammerlappen,
ausserdem muss ich vor dir stehen, denn schon alleine im Alphabet bin ich, ja ich, 
halt der Anfang"
"Und ich gleich DEIN Ende, du arrgogantes affektiertes, ach was weiss ich" schrie z.
"Zerreib dich doch nicht so an dieser Kleinigkeit, ich bin das Alpha, der Beginn,
 der Erste unter den Vokalen, unter allen Buchstaben. Und nebenbei in gross auch sehr sexy symmetrisch."

"Ich zerstoss dich gleich, wenn du weiter so angibst" 
grummelt das Z in seiner gebückten Haltung.

In der Zwischenzeit war das S vorsichtig davongeschlängelt,
hasste es doch die ausseinandersetzungen zwischen den beiden.
und dachte sich dabei nur noch "Salat wär jetzt schön, mit Sauce."

Zwischen denm a und dem z ging es weiterhin hoch her,
so dass das t sich erst einmal setzte und nur noch kopfschüttelnd lauschte.

"Statistisch gesehen werde ich sogar öfter gebraucht als du,
schon deswegen gehöre ich nach vorn .. "
 
sagte grinsend das a und verschränkte provokativ die Arme.
"Die, die, die ... letzten werden die ersten sein, wart es nur ab, viva la revolution..."  
skandierte das Z
"Ich finde einen Weg"
"Finde doch erstmal nach vorn" rief das a gehässig.


Und zankend sassen sie am Zaun, sich gegenseitig gepackt wie mit zangen,
und ein leises lachen verhallte zischelnd im wind...

........




PS:
Ach ja, und dieser sagenhafte Satz, irgendwie finde ich den Zettel nicht mehr.




[Anmerkung des Arztes: nach 3 monatiger Einzelhaft im Dunkeln wurde der patient auf die Tagesstation verlegt, er fängt wieder an zu schreiben. Wir überlegen ihn wieder ins dunkle zu verlegen. Medikation normal. vorerst.]

zelle 242 / tag 531

Dienstag, 1. März 2011

the J&J story - J&J returns ... kapitel 6 Komma 1

Eine unscheinbare kleine, leicht schattige Kuhle
liegt inmitten des unbarmherzigen Sandmeeres herum,
eine Fransenfingereidechse (*1) bahnt sich ihren Weg unter dem gleissendem Licht der
unerbittlich scheinenden Mittagssonne entlang und hinterlässt eine klitzekleine Spur
mit ihren ach so süssen kleinen Pfötchen im ewigen Sand dieser endlosen Öde.

Jeder winzige Schritt ist wie ein Erdbeben im Ozean des Sandes.
BUMMMMmmmm
Wie ein riesiges Ballet tanzen die Sandkörner im Takt zu ihren Schritten.
BUMMMMmmmm
Gleich einem Band zieht sich die Spur duch das blendende Gelb des das Sonnenlicht reflektierenden Sandes.
BUMMMMmmmm
Welch einzigartige Kreatur hat die Evolution hier hervorgebracht um in dieser Glut zu bestehen.

Schnapp. Schmatz.

"Puh,  besser als gar nix," denkt sich Jupp und kaut auf der Eidechse.
"bei HFC (*2) isses auch nicht besser."

Ein kurzer klarer Moment bei Jupp und schon umfällt ihn wieder die Dämmerung des Erinnerns.

............


Ein regnerischer Tag am Strand.
(Warum musste er gerade sich an so etwas erinnern, es förderte nicht grad die Motivation
zum Überleben in seiner momentanen Situation, jedoch...)
Ein schier unendlicher Strom von Wasser ergiesst sich aus dem, was einmal der himmel zu sein schien.
(Wirklich nicht sehr hilfreich.)
Jupp und Jou sassen nun schon seit 89 stunden auf Wacht.
Ungeduscht.
Nach etwa 73 Dönern. Mit Knoblauchsosse.
Und Jou litt schon den zweiten tag an Blähungen.
Und sie sassen eingepfercht in einem gemieteten Fahrzeug.
Seit 89 Stunden.
Ein cabrio.
Und man könnte es Glück der Unglück, Betrachtungsache, nennen.
Das Verdeck war nicht ganz so richtig mehr vorhanden. Könnte man sagen.
Da Jupp der Meinung war ein Feuerchen zu machen.
Im cabrio.

Jedenfalls obeservierten sie so hin und her als jupp meinte "Wen?"
"Was wen?" schregte Jou auf, er ackerte grad an Döner Nummer 74.
"Wen beschatten wir eigentlich hier, mein bester Jou?"
"Na, beschatten is ja nicht so die korrekte Aussage, da sich seit 3 Tagen keine sonne blicken 
lässt und aufgrund der doch beächtlich stark vorhandenen Bewölkung so direkt ein 
Schattenfall nicht  bis überhaupt nicht möglich, geschweige demnach also vorhanden ist 
und somit ...."
"Wen?" unterbrach Jupp eindringlich mit einem leicht aggressiven Unterton Jou's Ausführungen.

Es raschelte.
Naja eigentlich gluckerte es mehr und eine dunkle Gestalt tauchte auf.
Aus dem Gullideckel vor Ihnen.

"Gülle-Män" flüsterte Jou "da ist dieses stinkende grüne etwas."
"Also Jou, den beobachten wir, sag das doch gleich, 
dann können wir ja jetzt nach Hause ich muss aufs Klo
und woher weisst du das er grün ist, er könnte ja auch braun sein?"
"Nee Jupp, ich kenne nur grüne gülle, ausserdem ist er grün. 
Du warst doch erst vor 2 Tagen auf Klo."
"Und wieso?"
"Weiss ich doch nicht wieso du vor 2 tagen auf klo warst. 

Biologischer Prozess eventuell. 
Darm voll?"
"Nein, Ja, Auch, ich meine warum Grün?"

"Na weil, halt."
"Ach so, na denn"
Beide sprangen unverrichteter Dinge aus dem Fahrzeug um Gülle-Män zu folgen 
und ihn zur Strecke zur bringen.
Jedoch Sprangen sie beide aus ein und derselben Tür, die rechte,
und stiessen so mit ihren Schädeln zusammen 
das Funken stoben und beide bewusstlos zusammensackten.


............ 

Unwirsch wird Jupp in die Realität zurückgeworfen.
Dies im wahrsten Sinne, da ihn eine so heftige Windböe erfasste
und ihn 6 Meter und sagenhafte 14 Zentimeter durch die Luft schleuderte.
Dieser Sandsturm kommt ihm bekannt vor.
Woher?
Hatte er neulich mit ihm Telefoniert?
Samum Habub?
Woher kam ihm dieser Name bekannt vor?
War dies nicht der Spritverkäufer, beim letzten Tankstop des J+J-Flymobils (*3)?
Was hatte das mit dem sandsturm zu tun?
Und was war, ist das für ein Turm der vor ihm in den Wirren des Sturmes auftaucht?

Er war nicht mehr in der Gobi, da war er sich sicher.
Irgendwo in Nordafrika musste er sein.
Jedoch, wie kam er hierher?
Wie lange irrte er schon hier rum?
Und welche Wüsten durchquerte er noch in seiner endlosen Suche nach...?

Nach was suchte er eigentich?

Und da war wieder dieser elfengleiche Gesang der ihn leitete.

Wird Jupp finden was er sucht?
Und wird er suchen was er findet?
Hat er eine Suchsucht?
Was ist das da für ein Fleck auf der Scheibe?



-------------------------------------

*1
[Acanthodactylus maculatus], die Dinger gibt es wirklich, und zwar in etlichen Variationen,
vorwiegend in Nordafrika.

*2
HeldenFritierClub, das Fastfoodrestaurant excklusiv für Helden, wie der Name ja schon
ansatzweise andeutet. gegründet 1687 und damit das erste Fastfoodrestaurant überhaupt.
Jedoch weiss dies keiner, da Helden ja bekanntermaßen im geheimen operieren
und somit dies nirgendwo erfasst ist.
Da euch dies jetz bekannt ist, ist bereits ein Spezialeinheit zu euch unterwegs um euch
dieses Wissen wieder zu extrahieren.
Mit allen möglichen Mitteln.
Wirklich.

*3
Dies muss zeitlich etwa ungefähr circa zwischen Kapitel 4.6 und Kap 5.01 angesiedelt sein.
Es war ein Dienstag.


[Anmerkung des Arztes: Patient stand heute 5 minuten am Fenster und bekam wohl etwas viel Sonne ab.]

zelle 242 / tag 423

Montag, 28. Februar 2011

the J&J story - J&J returns ... kapitel 6




"eleven elevated elves leveled in a elevator their elevation to level eleven."

Jupp irrte nun schon seit Wochen durch die strenge Kälte der nächtlichen
und die noch strengere Hitze der täglichen Wüste,
er wusste nicht mehr wo er war, um so erstaunlicher, nein gar wundersam war es,
dass er überlebte.
War hier doch nichts ausser Sand und Felsen.
Sand und Felsen.
Sand und Felsen.
Sand.
Felsen.
...
und zwischendurch Anhäufungen von Felsen und Sand....

Da war schon wieder dieses verwischte etwas am Horizont.
Es sah wie ein, ja wie was aus... ?
Er lief darauf zu und versuchte es zu deuten, doch es schmerzte in den Augen.
Aber er konnte es verdammt nochmal nicht erkennen.
So blieb er stehen, schüttelte den Kopf, seinen eigenen, da hier und da auch Köpfe 
diverser bekannter und auch unbekannter Geschöpfe, gruselig, in der Gegend umherlagen,
da ihnen aufgrund ihres teils abgetrennten und zumeist skelettierten Zustandes,
noch gruseliger, nichts anderes als herumzuliegen übrig blieb, da schütteln in dieser 
Verfassung nicht möglich und auch weniger zweckmässig wäre
Also Jupp schüttelte sich obgrund dieser Überlegungen und schliesslich seinen Kopf nun.
Und ...
Oh nein, er hatte schon wieder Sand in den Augen. 
Wo kam diese vermaledeite Zeug hier nur her?

Er sah sich um.
Felsen 156, er begann sie schon zu nummerieren, es hielt ihn bei Verstand, 
fragte sich nur bei welchem.
156?
Da war er doch schon vor Stunden. Oder waren es Tage?
So ein Dilemma und keine Popel mehr um die Felsen zu markieren 
und so schleppte er sich weiter.
Auf der Suche, nach...
Nach was eigentlich...?

Er...

[Szenenwechsel, Blick in die Vergangenheit, 
Sepiafärbung mit Schwarzgerändertem Bild]

Jupp sass desinteressiert in einem Kreuzberger Strassenkaffee und und ballte seinen Blick gen
Schaufensterscheibe um dem wallenden, nein strömenden herabrauschenden Regen zu folgen,
als ihn ein begrüssender Laut unterbrach, welcher kläglich zu ihm drang.
Es war ein alter bekannter, nicht Freund und nicht Feind, nur der Schlachter*,
welcher sich vor Nässe triefend in diese Gegend verirrt hatte um sich inkognito zu mischen
und zwar unters Volk.
Der Schlachter, ein hundsgemeiner unberechenbarer Gesell 
von gar zerstörerischen wechselndem Gleichmut, gründete einst DAS PENETRAT, 
eine Religion, welche das Weltbild neu ordnen und Ordnung neu bilden sollte,
aber letztlich ein genauso wenig beachtetes Dasein fristete ,
wie die unbedeuteten literarischen Werke
DAS KAPITAL, DIE BIBEL und DIE GELBEN SEITEN.

Jupp war wissend, dass der Schlachter sich dort nur verkriechen wollte um seinen Jüngerinnen 
zu entkommen. Denn vor Jahren läuterten sie diesen ehemaligen Diktator mit Hilfe ausgeklügelter 
Technik zurück zu einem wohlgesitteten, wenn auch geistig labilen Bürger.


Dieses  hochgesicherte Spezialunternehmen, entwickelt Technik um Diktatoren und -turen zu 
entlarven und zu unterbinden, je nachdem, und ist führend auf dieser Marktposition,
wenn nicht sogar einzigartig in dieser welt.
Dies war jedoch nicht immer so.
Vor einigen jahren stellten sie noch selber, ebensolch oben erwähnte, am laufenden Fliessband her.
bis jedoch Jupp und Jou dies nach einigen gutgemeinten, wenn auch langwierigen, fast friedlichen 

Verhandlungen und mit hiebfesten Argumenten änderten. Dies jedoch ist ein anders Kapitel.

Der Schlachter war nun ein geläutertes Wesen, zumindest im Ansatz,
denn seine ehemalige dominant autoräre Aggressivität wandelte er in penetrant sexuelle 
Aggressivität was zur Folge hatte das der Schlachter nicht nur jedes bewegende Wesen versuchte 
sexuell zu infiltrieren, sondern auch keinen halt vor diversen Pflanzen und Gegenständen machte.

So setzte er sich, also der Schlachter zu Jupp, denn Jupp selber sass ja schon,
auf seinen Stuhl, genaugenommen war es der Stuhl des Kaffeehauses, 
und bestellte einen Schokopresseo.
Heiss.

[Szenenwechsel, Blick zurück in die Gegenwart, 
Sepiafärbung mit Schwarzgerändertem Bild löst sich zu einem klaren Bild auf]

War es ein Traum?
Erinnerung?
Zukunft? eine Prophe..Prof..Prouff ..Vorraussage?
Die wüste ist ein hartes pflaster.
Jupp wusste nicht was die Zeit geschlagen hatte?
Und wer würde die Zeit überhaupt schlagen wollen?
Wer wäre schneller als die Zeit?
Zeitung lesen konnte er hier sowieso nicht.

"eleven elevated elves leveled in a elevator their elevation to level eleven."

Kriechend robbte er krauchend durch den völlig zugestaubten wüstenboden.
"Könnte hier nicht mal einer putzen?" dachte sich Jupp.
"Wahrscheinlich war der nächste Baumarkt zu weit weg und Kalkzementputz nicht mehr vorrätig."

"eleven elevated elves leveled in a elevator their elevation to level eleven."

Was machte er eigentlich hier?
Und da?
Und noch 5 Meter weiter vorher?
Und die 117 Meter weiter davor?
Was  wollte er eigentlich?

Diese schwere Gewicht machte den Weg noch erschwerlicher.
Schwere Erkenntnis bei solch beschwerlicher Verfassung in dieser schweren Lage.
Es waren diese schweren Wasserflaschen. Voll mit dem kühlenden nährendem Nass.
Das Wasser war mit dem lebenswichtigsten Nahrungszusätzen, laut der EU-Norm
(RICHTLINIE 2002/46/EG), ergänzt und somit in lebenbedrohlichen Situationen
eine äusserst wichtige wenn nicht sogar Lebensrettende Hilfe.
Er musste dieses Gewicht loswerden.
Er war kurz vorm austrocknen.
Da konnte er nicht auch noch soviel schleppen.
Dieser Durst.
Trockene Kälte unter diesem feuchtwarmen Himmel.

...und immer ging ihn dieser eine Satz durch den Kopf:
"eleven elevated elves leveled in a elevator their elevation to level eleven."




Wird Jupp den weg zurück ins Licht finden?
Wird Jupp dafür Energiesparlamen benutzen?
Wer war dieser ominöse elfte Elf?
Gibt es Meisterschaften im Lautsprecherboxen?





*
das Schlachter [ʃlaχtɐ], 
ist ein sich von tiefbebenden und kreischenden, nicht im normalen frequenzbereich lebenden,
elektronischen Sounds, ernährendes Lebewesen. Es findet sich vorwiegend auf bergigen
Flachweiden. Es paart sich alle 17,35 Jahre unter zutiefst gutturalen Lauten gerundet etwa
7,3 Sekunden lang.Man erkennt es meist an seinem wirren Blick, jedoch ist es sehr zutraulich
und kann schnell mit C2H6O ruhig gestellt werden.


[Anmerkung des Arztes: Kaum in seiner Zelle beginnt der Patient trotz starker Beruhigungsmittel zu Phantasieren]

zelle 242 / tag 422

...welcome to zelle 242 . reloaded legacy revival v2.0 *

Nach dem völlig unerwarteten und unverständlichen Zugrundegehen des allseits einstmals vielseitig genutzten MeinRaum-Portals und der verzweifelten nie enden wollenden Suche nach einer neuen Basis-Station der Zelle 242 führte der Steinige Weg zu blogger.de/blogspot,com ... danke für das neue Zuhause, ich hoffe die Wärter hier sind genauso fürsorglich und zuvorkommend...

AUA....

wieso schlagt ihr mi....


AUTSCH...


Da ist man mal nett und dann sowas...


AUA..


Ja ...miff m,eh ma mfon mi  mfie melle...
Woieso soll ich den Wärter nicht in die Wade bessen?... Hunger hab ich


AUA....


oh, mir wird so blümerant


°oOOo°°<Ooô°Ô<>^ôoOo°:....




[Anmerkung des Arztes: Der Patient wird nach 232 tägigen  (so ein dreck, hätte diese dämliche natur nnich noch 10 tage warten können tun tun) Koma wieder in seine Zelle geführt. Nachdem er 17 Wärtern in die rechte Wade biss, waren wir gezwungen ihn ruhigzustellen.]

*Aufgrund der Globalisierung entschied ich mich für ein englischen Willkomens-Übertitel 
(siehe oben, aber nicht ganz oben).

eingefügt ist der ganze Backcatalogue(siehe unten, aber nicht ganz unten) (PS..wieder so ein schickes englisches Wort *jauchz* ) des myspace Accounts ( hui, noch eins) und mit diesem beginnt eigentlich die neue blogger Zeitrechnung , aber eigentlich auch nicht, da links der Reifen schon etwas mehr abgefahren ist. Schade Gurke.


zelle 242 / tag 422



gewissen

ich verleite dich
verführe dich
beschütze dich
und ohne mich
bist du nicht
bist du schwach
ich brauche dich
wie du mich
ich verletze dich
verhöhne dich
doch ohne mich
bist du nicht
bist du klein
allein
red mit mir
wie ich mit dir
vertraue mir
verzweile nicht
denn du bist ich
und ohne mich
bist du nicht
am leben



20june2010


[Anmerkung des Arztes: Patient schwitzt, und schwitzt, und schwitzt.... und schwitzt, wir überlegen ob wir das ergebnis der wasserversorgung zuführen]

zelle 242 / tag 190

Musik und die Schmerz-Revolution im Kontext zum Verständnis des Vollkornbrötchens




Weizenbrötchen gelten grundsätzlich nicht als Vollkornbrötchen,
dagegen gelten manche Konsumenten vom echten Nordhäuser-Doppelkorn später als durchaus richtige Voll-korn,
wenn auch nicht Brötchen.
Roggen, Brötchen in diesem Fall, gelten wiederum definitiv als Vollkorngebäck,
wogegen ein Sack Rohmaterial dessen auch durchaus als Vollkorngepäck durchgegen kann.
Rohkost ist ebenfalls sehr gesund, Gemüserohmaterial sozusagen, besonders wenn man sie roh kostet
und sie nicht viel kostet, denn sollte beides nicht zutreffen, gehen 1. der Geschmack und 2. das liebe Geld flöten.
Musizierendes Geld hab ich zwar noch nicht gesehen bzw. gehört, aber durchaus verdaute Rohkost,
welche manchmal wie, die aktuell sehr beliebten, Vuvuzelas klingen mag
und eher nicht wie eine Flöte, aber weitaus schlechter riecht,
da Kohl in diesem Falle, im rohen Status, sehr sein übelstes dazu beiträgt.
Vuvuzela und musizierend in einem Satz unterzubringen ist mir, stolzerweise,
gleich zweimal in diesem Text gelungen, und um so erstaunlicher,
da diese beiden begriffe eigentlich nichts gemeinsam haben ausser die Bbuchstaben A, U und Z.
A, U und Z. könnte man nun so als Steigerungsform des gewöhnlichen Au denken und trifft explizit auf besagte Vuvuzelas zu.

TRrrRrrRÖööÖöööÖööööT (Vuvuzelademonstrationsversuch) ergibt AUZ.

Zum musikalischen Kontext passt es insofern das viele musikalische Ergüsse der heutigen Zeit ebensolches AUZ hervorrufen können und
und beides dann dazu treiben kann, dass vorhin erwähnte Rohkost und Backwaren sich oral in die Freiheit ergiessen.
Das neu geschaffene AUZ könnte ebenso verstanden werden, als schmerzend bis zur Kotzgrenze,
und damit würde das gute Z in diesem Wort dies umso klarer ausdrücken.
Warum das?
Weil es zu beweisen nötig war.





[Anmerkung des Arztes: Die hohe Hiitze scheint dem Patient jegliche Synapsen weichzukochen da er seit der gestrigen Fussballübertragung wild durchs Zimmer hüpft und die ganze Zeit ein seltsames AUZ ausruft. Wir werden ihn wohl eine weile ruhigstellen und fixieren müssen.]

zelle 242 / tag 183