Sonntag, 24. März 2013

the J&J story - J&J returns ... kapitel 268



 the J&J story - J&J returns ... kapitel 268

…verwirrt setzte sich Jupp murmelnd
( blaue, gelbe, rote und weiß marmorierte Murmeln, welche natürlich die Besten waren und aufgrund unerklärlicher Vorraussetzungen immer besser murmelten als die anderen Murmeln, dieses seltsame Phänomen brachte ihn beim Murmeln zum murmeln)
als er setzte sich mit einem blauen Auge, auf dem Shirt, in die Sonne , um spielend, dem anderen Typen zuzusehen und sich selbst fragend, die Antwort suchend, herauszufinden was ihn an dieser Person so faszinierte, was ihm den Impuls gab Ausschau zu halten und sich zu vergewissern das er die gleiche, diese unsägliche heroische und gutaussehende Gabe besaß ein Held zu werden und zu sein…


…unsanft wachte Jupp aus der geträumten Rückblende oder auch bzw. aus dem Traum aus vergangen Zeiten auf und schaute um sich. Doch das Siliziumdioxid in den optischen lichtreizempfindlichen Systemen verhinderte den Einfall optischer Signale und Reize und führte zu einer verschwommenden Projektion.
Womöglich störte aber einfach nur die pinke Blümchenschlafmaske.

Blumen, sanft sich wiegend im wärmenden Sonnenschein.
Vögel, zwitschernd in den grünen wippenden Baumkronen.
Wolken, sanft schwebend im azurblauen Himmelszelt.
Leichen, träge treibend auf dem blutroten Gehsteig.

HUCH? Äh, Wie?

Leichen?

Was war passiert, überall rote, matschige, tote Leichen von ehemals stolzen Tomaten.
Passierte Tomaten, Tomatenmark, Püree, Ketchup….
Millionen von ihnen starben einen grausigen Tot.
So möchte man denken, wie sie ihn ihren zerstörten Hüllen so umherschwappten.
Schwappten.
Schwappten.

Ein massiges Tomaten-Massaker, genozid an genetisch veränderten Nachtschattengewächsen.
Fassungslosigkeit machte sich breit, man bekam nicht einmal eine einzige Frucht zu fassen, da alles glitschig und matschig und klebrig war. Und glitschig.
Und sie schwappten.
Schwappten.
Schwapp…

Jupp war von der gleichförmigen beruhigenden hypnotischen Schwappbewegung wie hypnotisiert.
…….
…….
…….
…….
27 minuten und 12 sekunden später kam er wieder zu sich, schüttelte seinen Kopf mit dem aufsitzenden wallenden Haupthaar und schaute sich um.
Nichts, keine einzige Tomate, nicht einmal ein Ketchupbeutelchen.
Spielte ihm sein Geist einen Streich?
Oder schlief er womöglich noch?
Oder oder?

Er rannte schnell zum nächsten HEL ...

---------------------------------------------

redaktionelle Gegendarstellung:
aufgrund veränderter Sponsorenverträge.

H.E.L.D.I. ist kein Supermarkt, nicht speziell für Helden und schon gar nicht gut und erst recht nicht besonders.

EDEL.KA!!! …. Einfach Dauerhaft Erstklassige Leistungen. Konkrete Ansage!!!
Der Supermarkt für den modernen
Helden von Heut und Morgen und überhaupt.

---------------------------------------------

EDEL.KA um sich ein Energiegetränk zu erwerben. Oder wenigstens einen Kaffee. 
Oder ein Wasser.
Er hatte Durst.


War Jupp wach oder nicht?
Wer tötete all diese unschuldigen Tomaten?
Wie ist der Umtauschkurs einer Tomatenmark zu Euro?
Spielen Murmeltiere murmeln?
Was wächst eigentlich in einem Analpha-Beet?
Hilft da Bil-Dung?






[Anmerkung des Arztes: Der Patient befindet sich in einer unruhigen Schlafphase, der Ärztestab berät darüber die Aufwachphase einzuleiten und den Patienten wieder unter normale Medikation zu stellen.. ]

zelle 242 / Abend des Tages 1042


the J&J story - J&J returns ... kapitel 10 - 267


the J&J story - J&J returns ... kapitel 10 - 267




zzzZzzZZzzzzzz rrr ZzZzzZzzZ rrrr zzzzzzzzZzZZzzzzzZzzZ rrr ZzZzz
 
ZzZzZZ rrrr ZzzzzzzzZ

ZZZ rrrr ZzzZzZ

rrrr

zzz




[Anmerkung des Arztes: Gleichmässige Schlafgeräusche dringen aus der Zelle.. ]

zelle 242 / tag 1042

Dienstag, 3. Januar 2012

Tempus - Fragmente .... Prolog - Traum




Prolog - Traum


Der Antrieb war hinüber. Definitiv.
Nur die Lebenserhaltung und mit ihr einige der Defensivmassnahmen waren noch aktiv.
Was war passiert? Ich kann mich nur noch an Fragmente erinnern.
Eine Mission, System Tempus, Organisation.
Der Rest verschwamm genauso, wie meine dem Ende entgegen gehenden Luftreserven. Der letzte Luftfilter war vor kurzem ausgefallen. Wie lange konnte ich so noch hoffen gerettet zu werden? So trieb ich seit fast einem Zyklus, oder war es nur ein Umlauf, ich weiß es nicht mehr, in meinem Schiff durch die Leere des Alls und hatte diesen einen Traum.

Ein lauer sonniger Morgen, das blaue Licht der Tempus-Sonne überlagert inzwischen das der gelben, im seichten Ostwind wiegten sich die Blätter der Rokatbäume. Das Haus steht am Rand der Siedlung, es ist einfach und typisch für diese Gegend. Halb unterirdisch gebaut um im kühlen Erdreich der Hitze der doppelten Sonnen zu entgehen. Die Rokatbäume würden jeden Moment ihre Blätter zu Nadeln zusammenrollen um bei der Hitze nicht zu verdorren, ebenso wie das Ruligras sich ins schützende Erdreich zurückzog. Alle 9 Zyklen wenn sich beide Sonnen trafen, stand die Natur für einen halben Zyklus still. Als ob der Planet tief Luft holte. Die Häuser stehen nun wie Ruinen in einer toten Welt, niemand würde denken dass hier jemand oder etwas lebte. Und doch war es so, eine zehntausende Zyklen alte Zivilisation harrte hier aus und lebt nach diesem  immerwährenden Rhythmus ihr Leben. Tag und Nacht sind in dieser Zeit schwer zu unterscheiden, aber in dem Moment, der den Morgen markierte, als beide Sonnen fast den Horizont berühren zu schienen war es erträglich und jeder wagt sich hinaus um Besorgungen zu erledigen oder die frische Luft des Tages für kurze Zeit zu genießen. So wie Ich.
Ein Spaziergang durch die vorgelagerte Ebene der Siedlung führte mich an der Bibliothek und dem Markthaus vorbei. Überall wo sonst leuchtendes grünes Gras die riesigen Bäume und Häuser umsäumt, ist jetzt karger brauner Boden. Und doch tut es gut in dieser Zeit draußen zu sein, der bedrückenden Enge des Hauses zu entkommen. Nicht das mein Haus klein ist, es ist zweckmäßig und sogar etwas zu groß für einen Mann in meiner Position. Ich bin der örtliche Bibliothekar, der Hüter des Wissens und der Bewahrer der Technik. Nichts geht über die Freiheit zu laufen und einfach einen Weg zu gehen ohne Ziel und sich in diesem Lauf fallen zu lassen und während dieser Spaziergänge habe ich immer diesen Tagtraum,

dass ich mit einem Schiff durch die Leere des Alls treibe...



Der Beginn (?) einer SciFi-Geschichte? Eventuell. Tempus!



[Anmerkung des Arztes:Der Patient ist im Tiefen Traumszustand. wir beobachten. . ]

zelle 242 / tag 731

Dienstag, 25. Oktober 2011

the J&J story - J&J returns ... kapitel 9

 the J&J story - J&J returns ... kapitel 9

Um die eigentliche Chronologie, dieser verworrenen Geschichte wiederherzustellen
und um der Geschichte einen dramatischen Fortschritt weiter in Richtung Auflösung
einiger Storyrelevanter Fragen zu geben, Halt, einfach mal das nächste Kapitel.
Oder eben die Leiden des jungen Jupp. 
Stop, dass war eine andere Geschichte.
Nicht das es nachher einen KTVG hier gibt.

Endloses Warten, hatte die Nerven des Superhelden mürbe gemacht, verstrickt in der
Frage nach dem Sein, dem Hier und Jetzt, dem Leben und Tod, dem Hell und Dunkel...
Hell und Dunkel?
Hell
Dunkel
Dieser blinkende Zeh zog sich nun als Plot schon eine lange Zeit durch sein Leben
und nichts konnte ihm erklären: Warum? Was? Wozu?

Leicht abwesend schaute er auf sein Mobiltelefon (ein HTC, HeldenTeleComunicator),
eine SMS war angekommen:
"Heute den ganzen Tag telefonieren für die Hälfte des normalen Preises
in nur einem Viertel der Zeit".
Das blinken des Telefons hatte ihn drauf aufmerksam gemacht.
DAS blinken des Telefons?
Sein Zeh? Das Telefon!
Jetzt wurde alles klar.

Jupp legte flugs seine seine abonnierte Zeitschrift beseite, "PHYSX, mit der modernen
Physik auf du und du" inklusive Selbstbauanleitung eines Hobby-CERN-Teilchenbeschleunigers
und 2897-teiligem Starschnitt des Hubble-Teleskops. Sie erschien alle 42 Tage.

Es wurde alles so klar, dass....

-------------
Wer-bung

Sie wissen nicht weiter?
Wissen nicht wer Sie sind?
Warum oder auch Was?
Sie Möchten neu anfangen?
Wir geben Ihnen jede Identität die sie möchten kommen sie ins Zeugenschutzprogramm...

JUSTICE WANT YOU!

(Wir fertigen aussagenb nach Bedarf aber ohne Gewähr.)

End-ung
-------------


..., dass nun der ideale Zeitpunkt für eine Rückblende gekommen sei...




Es war einige Zeit zuvor, Jahre, Monate, vielleicht aber auch nur Wochen...
Es belief sich das die zwei Superschurken Tulpen-Tom und Gold-Man sich in den Untergrund stahlen,
um der Verfolgung des ultimativsten Superheldenduos aller aller Zeiten zu entgehen.

Nicht batman und robin..!! 
freak, noch solch ein gedanke und du bekommst nen blog ins gesicht...
nen 12geschossigen marzahner!! Banause !! &%$O§ß? !!

Also, das überaffenhammergeile Duo Jupp und Jou, stahlen sich den beiden schurken hinterher,
um ihnen die Suppe zu vermasseln, das Salz zu legen und ihnen Handwerk ins Geschäft zu streuen.
Seit Jahren, Monaten , vielleicht auch nur Wochen zogen Tulpen-Tom und Gold-Man sich den Unmut
der breiten (auch schmalen) Bevölkerung über, zu und auf sich, mit der der Verbreitung von
Audio, Visuellen und sogar Audiovisuellen Straftaten, kurz Massenvernichtungswaffen.
Ganze 0.06 Prozent der Westbengalesischen Einwohner leidet seitdem vermehrt unter linksseitigem
Ohrensausen. Dies zwang das Duo Infernale, das Team der Teams, das Heldenepos in Persona 
zum Handeln:

*Willst du deinen Rest Salamipizza noch?* fragte Jupp Jou.
Jou schüttelte den Kopf und erwiderte mit vollem Mnd dass er satt sei:
*Propf pfoollem Mump mag ich dr dass ich matt min.*
*Danke.* sagte Jupp.
*Mippe.* erwiderte Jou.
Und voller leidenschaft schob er sich das letzte Viertel der halben Pizza in den Rachen.
*So!* sagte Jupp als er aufgekaut hatte.
*So.* sagte Jou als er hörte das Jupp *So!* sagte.
*Dann können wir uns ja jetzt auf den Weg machen und Tulpen-Tom und Gold-Man zu Strecke bringen.* sprach Jupp vpoller Tatendrang.
Fragend schaute Jou zurück: *Monza, Silverstone oder Lausitzring oder doch lieber nur die B2?*
Grübelnd schaute Jupp ihn an *Hm, es ist schon 16 Uhr, lass uns Feierabend machen, ich hab noch Wäsche in der Maschine.*
Jou  nickte zustimmend, *Ja, und unser Bingoabend muss ja auch vorbereitet werden.*
Und so machten sich die beiden Superhelden auf den Weg ins Heim.
Und das ist auch der Grund warum Tulpen-Tom und Gold-Man immer noch ungestraft ihr Unwesen treiben.
Aber es ist nicht das Ende.....




Die Rückblende verblasst wieder einmal und ein in allen Spektralfarben, ausser blassblaulila, leuchtender Wirbel zieht uns zurück in die Gegenwart.


Hell
Dunkel
Hell
Dunkel
Jupp war eingeschlafen.



Braucht man zum Schmiere stehen ÖL?
Wenn ich meiner Stulle eine schmiere, ist das Körperverletzung?
Sind WC-Sitzungen Geschäftszeiten?
Wird Jupp wieder aufwachen?


[Anmerkung des Arztes: Die vermehrten Anfalle veranlassen uns zu einer erhöhten Medikation und zur erneuten fixierung des Patienten. Am Tag 659 hatte er sltsamen Besuch, nachforschungen ergaben nichts.. ]

zelle 242 / tag 661
 
 
Ähnlichkeiten mit lebenden oder von sich selbst überzeugt seienden Personen, dass sie leben, sind nicht rein zufällig und voll getroffen und es wird sich auch nicht distanziert.

Sonntag, 16. Oktober 2011

 the J&J story - J&J returns ... kapitel 8, aber eigentlich Kapitel 7.1



Wieso kapitel 8?
Wer hat nochmal dieses verdammte Kapitel 7 versteckt?
Seit Wochen suche ich mich dumm und dusselig und dumm und dusselig und... ach da war ich schon.
Irgendwo muss es doch sein.
Irgendwo...
Irgendwo...
Irgendwo muss doch dieses verdammte Script sein?
...ach nebenbei eigentlich:


Odysseus begründete doch einst mit seiner legendären Legende, seinem mythischen Mythos,
seinen erlebnisreichen Erlebnissen, das Prinzip einer Odyssee.
(Ja ich weiss, genaugenommen war es Homer, aber wieso kannten die damals in Griechenland
schon die Simpsons? Bei welcher Staffel sind die da jetzt eigentlich).
Jetzt Jahrmillionen, fast, danach, sollte es neu beschrieben werden.
Jupp'n'Joussee.

Dahingehend..., wo ist eigentlich mein Löffel für das Schokoladenmousse...?

Irgendwo muss er doch sein?
...und es auch? Also das Mousse.
Aber erstmal den löffel suchen, da ist er.
Und was war noch das andere?
Achja, kapitel 7.
Irgendwo muss es do...
Ach da ist ja Kapitel 7.




Hell
Dunkel
Hell
Dunkel
Hell
Dunkel

Der Zeh blinkte?
Immer noch?
Warum?
Jupp befasste sich tiefgehend gründlichst mit einer Mundaka-Upanishad Meditation um sein innerstes Ich zu finden und selbiges zu befragen? Jedoch wusste er nicht, mit welchem Ich er reden 
sollte:

Das arrogante Ich,
das sich zu fein war mit ihm zu reden und ihn immer nur herablassend anschaute.
Das dauergeile Ich,
welches schon wieder in einer extremst unanständigen Phantasie verharrte,
und gar keine zeit zum reden hatte.
Das egoistische Ich,
was lieber nur über sich selbst reden wollte und ihm keine chance auch nur ein Wort rauszubringen liess.
Das depressive Ich,
welches sich voller Trauer in irgendeiner Ecke seines Bewusstseins verkrochen hatte und nicht zu finden war.

Shizophrenie ist schon schlimm, aber das ist Chaos hier.

Also:
Das aggressive Ich,
welches ihm erst mal eins auf die Nuss gab...

Jupp musste so erstmal in seine Heldenhandtäschchen greifen,
so dass er sich einen n.o.b. (Nase ohne Blut) herausangeln und in die Nase hinenstopfen konnte.

So:
seine Ichs schienen ihm auch nicht wirklich eine Hilfe zu sein.
Er versuchte tiefer einzudringen...
(NEIN, nicht Das, tzztzz, versaut diese Leser hier.)
In die sphären seiner Meditation, in die Ebenen seinens Daseins.
Es musste doch ein Ich dasein in seinem Dasein was ihm helfen könnte.

Und so verschwamm die Realität immer mehr mit seiner Traumwelt
und er versank in den Tiefen des Nichts.......

-------------

JOu war verwirrt, das Signal sollte Jup signalisieren das er lebte und er ihn suchte, aber 
irgendwas lief schief. War die Frequenz nicht auf der richtigen Modulation eingestellt und 
somit das Signal im Nichts verschwunden? Er musste sich auf die Suche machen.
Aber er konnte, durfte nicht, seinen eigentlichen Auftrag aus den Augen verlieren.
(Dieser Auftrag unterliegt so sehr der Geheimhaltung, dass sogar der Autor nichts davon wissen darf.)
Ein mächtiger Zwiespalt stellte ihn vor die Wahl, eine innerliche Zerreissprobe.
Schmerzen durchzogen schon seine Nervenbahnen.
Oh, er war im Tran gegen eine Wand geritten, so dass sich sein Reittier den Kopf durch den 
eigenen Hintern stiess und er sich einen Fingernagel einriss.
*So ein desaster, und ich habe keine Nagelfeile dabei.*
Das Gepäck schulternd machte er sich per pedes auf den weiteren Weg zum Ziel,
Voll der Hoffnung das er Jupp doch noch erreichte.

---------------

Ein Schmerz durchzuckte Jupps rechten Zeigefinger, er schregte aus seiner tifen meditation hoch, der Nagel war eingerissen.
Wie konnte das passieren? Und keine Nagelfeile zur Hand.
Er war wirklich im Nichts verloren...

Hell
Dunkel
Hell
Dunkle

...und dieser Zeh blinkte immer noch.
Ihm wurde plötzlich kalt und in seiner Vorstellung tanzte er mit 7 Yetis.
Es war eine ausgelassen Party die trotzdem innerhalb der moralischen Vorstellungen eines gemässigten Europäischen Durchschnittsbürges verblieb. und damit endete das alle friedlich nach hause gingen.
Ja, ne is klar.. und in der Sahara schneits Pusteblumen.




Wo liegt eigentlich dieser Odyssee und gibts da Fische?
Wer hat diesen Sack Reis umgeschubst?
Was für einen Bogen braucht man für Nagelfeile?
Und wieso dachte Jupp plözlich an Yetis?
Werden Jupp und Jou sich endlich finden und wieder Pizza zusammen essen?
 
 
 
[Anmerkung des Arztes: Nach einer 3 Monatigen Kur auf Staatskosten wurde der Patient wieder Rückfallig und leider wieder unter seinen Wahnvorstellungen. Normale Medikation wird wieder verabreicht. ]

zelle 242 / tag 652

Freitag, 24. Juni 2011

the J&J story - J&J returns ... kapitel 6 Komma 2

Vorheriges Kapitel @ L.O.S.T.I.:  the J&J story - J&J returns ... kapitel 6 Komma 1 Schrägstrich 1


[Szene:
Sepiafilter, unschärfe zu den Rändern,
im Hintergrund läuft Schuberts "Serenade",
Sprühregen, Ein Reporter tritt seitlich ins Bild]



Eine kleine bärtige heruntergekommende Gestalt sitzt auf einem ausgetretenen Treppenabsatz.
Zottelige verfilzte Barthaare umsäumen ein dreckiges wettergegerbtes Gesicht
mit traurigen geröteten Augen.
Kratzer und Narben komplettieren das Aüßere dieser bedauernswerten Person.
Die Kleidung, sofern man diese Lumpen noch als Kleidung bezeichnen kann,
ist ein Fetzen der selbst gegenüber Fetzen beleidigend wirkt.
Seit Tagen, wochen, oder vielleicht auch Monaten, die Zeit ist unbedeutend geworden,
Vegetiert dieses wesen hier vor sich her.

Was war passiert?
Wie kam es zu solch einem Fall?
Wer war es?

Wenn man nahe genug herangeht, hört man ein leises brubbeln, fast wie Worte.
Gehen wir mal näher heran...

grbrrr machstn ...nicht tun rggrb .... warumnr ...rgbr...

Noch etwas Näher...

was grbbb solchnchtn...gbrrr...wo suchen...knnnrgbbbb... wie finde...

Noch etwas näher.
Ja, und schon wird die Stimme deutlicher...

Nimm das %§$/&@?ß% Mikro aus meinem Auge, 
sonst hau ich dir meine §&!?ß@§ Faust in deine %$@&[ß#§@ /$&%§% .
Immer die §&!?ß@§ Presse, haut ab ihr /&%$/§$§/§$ ...........


[Zur Sicherheit des möglichen minderjährigen Publikums, aus vorsorglichen Erziehungsamassnahmen
und auch natürlich um mit dem Reiz des verbotenen neue Kunden zu locken
und letztlich eine breitere Leserschaft zu gewinnen, setzen wir einen Schimpfwort-Filter ein.]

Nein.
Nicht schlagen.
Man, dieses Wesen ist aber kräftig,
hey, nein....
Aua
Arghhh...
Los weg hier...

[Szene:
löst sich auf
im Hintergrund läuft Sielwolf "Magnum Force",
Sprühregen, Ein Reporter rennt humpelnd seitlich aus dem Bild]



Immer diese Pressesäcke, kann man sich hier nicht einmal ausruhen.
Ach so, vorstellen muss ich mich denn mal, nachdem ich ja nun aufgeflogen bin.
Aufgeflogen fragen sie?
Ja ich warte hier inkognito, seit einigen Tagen um jemanden zu finden.
Also ich bin Jupp, ehemaliger Superheld,
momentan verdinge ich mich als Privatdetektiv in eigener Sache,
so weiss ich wenigstens dass ich mich bezahle und dass ich für mich selbst gute Arbeit leiste
und wenn ich mich selber feuern muss ist es nicht so schwer,
ich habe nämlich eine ausgeprägte soziale Ader.

EYH DU ARSCH, verpiss dich hier, 

das ist meine Treppe und nein such dir selber was zu Essen...
Immer diese dereckigen Penner in dieser Ecke hier.

Also.... holen wir mal kurz etwas aus.
Als ich so wochenlang durch die Wüsten der Welt schipperte,
ja so kann man es nennen denn Wüsten sind die Meere des Landes, weit, wellig 

und so sandig halt, sonst hätten sie ja Wasser und wären richtige Meere, 
aber so sind es ja nur Sandmeere,
nebenbei machte ich meinen Doktor Arenae (Doktor der Wüstologie),
also ich bewegte mich halt durch viele Wüsten der Welt,
(fragt mich nicht warum ich nur in Wüsten suchte, ich mags halt warm und trocken,
seufz, schon wieder muss ich an Ihn denken),
bis mir so einfiel:
Warum suche ich in der Ferne,
wenn der einfachste Weg etwas zufinden das naheliegendste ist.
So begab ich mich mit einem Taxi zu unserer Lieblingspizzeria, und da bin ich nun. ..

[übrigens es war ein GPS-Funk-Taxi der HORST, Helden Ortungs und Rettungs Service Taxi,
nur,falls jemand die Frage im Kopf hat, woher ich ein Taxi in einer Wüste hatte.]


Ach ja, und was mache ich hier?
Na ich warte, auf Jou.
Auf wen denn sonst?
Denn hier nur hier gibt es die Pizza mit der Tomatensosse aus aus den saftigen roten Tomaten,
der Ailsa Craig.
[Man nimmt nur die obersten 3 tomaten aller so wunderschön anzusehenden 

Stabtomatenpflanzen, welche entgegen dem Uhrzeigersinn von Westen aus am Südosthang im nordosten des kleinen Hügels von Ayrshire gezählt werden und eine Primzahl haben und 
über dessen Erdreich einst die Asche von Alan Balch, dem ehrhabenden Züchter, 
nein Schöpfer, verteilt wurde.]
Also Ailsa Craig, da läuft einem schon das Wasser im Munde zusammen beim aussprechen 

dieses Namens.
Ja, nun sitz ich halt hier und warte...,
und habe keine Ahnung wo sich dieser Sack schon wieder rumtreibt.

Und irgendwie geht mir im Kopf noch herum, dass wir beide etwas wichtiges vorhatten, 

nur was?
Und am meisten nervt mich das, warum auch immer, seit wochen mein dämlicher kleiner Zeh blinkt......
Wieso blinkt eigentlich ein zeh?







Wird Jupp mit Jou je wieder eine Pizza essen?

Fahren eigentlich alles Yetis Skoda?
(Hiermit erhält der Autor eine offizielle Rüge,
obgrund dieser schlechten und auch schlecht platzierten Schleichwerbung.
Möge sich die selbige sofort davonschleichen.)


Wenn man beim Klavier ein Bein absägt, ist es denn ein Kladrei?

Kann man Anwälte auch Ausschalten?





[Anmerkung des Arztes: Der Patient phantasiert wieder aus seinem angeblichen "Wahren Leben", wir werden dies noch etwas beobachten, falls es sich nicht bessert , werden wir die Dosis wieder erhöhen.]

zelle 242 / tag 538

Freitag, 17. Juni 2011

Der S.a.t.z.

Wahrheit, Zukunft, Zeit, Unendlichkeit.
Vieles trieb mich in Gedanken zu grösserem
und so erwuchs in den Tiefen dieser, jene Idee, 
zog mich magisch an
und spontan schleichend entsprang mir dieser sagenhafte

Satz

........

"Eyh Alda, was soll das? Drängel dich gefälligst nicht vor." Zischelte es von hinten.
"Ich gehöre aber nach vorn und so bleibt es auch" Artikulierte wohlgesittet das A von vorn.
Das z erwiderte trotzig: "Immer nur du vorn, aufgeblasener a..."
"Nicht solche Ausdrücke meine Freunde..." 
Das T richtete sich auf, schaute nach rechts und links 
und versuchte seine Arme um die beiden zu legen und zu beschwichtigen,
doch das T kam gar nicht erst dazu noch etwas weiteres zu sagen.
"Immer nur du, schon alleine wie du aussiehst, du asymetrisches Stück Sprache." 
Das z war zu aufgebracht.
"Was kann ich dafür", sagte das a, "dass du einen kaputten rücken hast, Jammerlappen,
ausserdem muss ich vor dir stehen, denn schon alleine im Alphabet bin ich, ja ich, 
halt der Anfang"
"Und ich gleich DEIN Ende, du arrgogantes affektiertes, ach was weiss ich" schrie z.
"Zerreib dich doch nicht so an dieser Kleinigkeit, ich bin das Alpha, der Beginn,
 der Erste unter den Vokalen, unter allen Buchstaben. Und nebenbei in gross auch sehr sexy symmetrisch."

"Ich zerstoss dich gleich, wenn du weiter so angibst" 
grummelt das Z in seiner gebückten Haltung.

In der Zwischenzeit war das S vorsichtig davongeschlängelt,
hasste es doch die ausseinandersetzungen zwischen den beiden.
und dachte sich dabei nur noch "Salat wär jetzt schön, mit Sauce."

Zwischen denm a und dem z ging es weiterhin hoch her,
so dass das t sich erst einmal setzte und nur noch kopfschüttelnd lauschte.

"Statistisch gesehen werde ich sogar öfter gebraucht als du,
schon deswegen gehöre ich nach vorn .. "
 
sagte grinsend das a und verschränkte provokativ die Arme.
"Die, die, die ... letzten werden die ersten sein, wart es nur ab, viva la revolution..."  
skandierte das Z
"Ich finde einen Weg"
"Finde doch erstmal nach vorn" rief das a gehässig.


Und zankend sassen sie am Zaun, sich gegenseitig gepackt wie mit zangen,
und ein leises lachen verhallte zischelnd im wind...

........




PS:
Ach ja, und dieser sagenhafte Satz, irgendwie finde ich den Zettel nicht mehr.




[Anmerkung des Arztes: nach 3 monatiger Einzelhaft im Dunkeln wurde der patient auf die Tagesstation verlegt, er fängt wieder an zu schreiben. Wir überlegen ihn wieder ins dunkle zu verlegen. Medikation normal. vorerst.]

zelle 242 / tag 531